Lange Anna

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Die Lange Anna
Die Lange Anna


Die „Lange Anna“ (2004) mit der ins Meer ragenden Schutzmauer Die Lange Anna ist das Wahrzeichen der deutschen Nordseeinsel Helgoland. Sie ist ein 47 Meter hoher und etwa 25.000 Tonnen schwerer, freistehender Felsen aus rotem Buntsandstein und befindet sich im äußersten Nordwesten der bis zu 61 Meter hohen Insel.

Die Lange Anna ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Sie ist nicht frei zugänglich, kann aber gut von oben vom benachbarten Klippenende des Oberlandes aus betrachtet werden. Auf und an dem Felsen brüten mehrere Seevogel-Arten; vor allem die Silbermöwe (Larus argentatus) ist hier häufig anzutreffen.




Geschichte

Bis 1860 war der Felsen noch durch eine natürliche Felsbrücke mit der eigentlichen Hauptinsel verbunden, bis diese bogenähnliche Verbindung bei Sturmfluten durch die zerstörerische Brandung einstürzte. Auch die Lange Anna wird über kurz oder lang das gleiche Schicksal ereilen. Der Felsen wurde früher auch als „Hengst“ bezeichnet, der Name „Lange Anna“ kam erst vor dem Ersten Weltkrieg auf. Sein eigentlicher Name lautet in der Helgoländer Sprache Nathurn Stak. „Nathurn“ steht für Nordhorn, „Stak“ für Brandungstor.

Die „Lange Anna“ (2007), dahinter das Felswatt (Schorre) bei niedrigem WasserstandVon 1903 bis 1927 wurde eine 1.300 Meter lange Schutzmauer errichtet, um die weitere marine Erosion (Abrasion) an der Langen Anna zu verringern. Langfristig noch wirksamere Rettungsmaßnahmen wären sehr teuer und nur unter gefährlichen Bedingungen durchzuführen.

Erst 1969 erhielt die Felsformation den Status eines Naturdenkmals.


Weblinks


Siehe auch


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