Eisenmangelanämie

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Die Eisenmangelanämie ist eine durch Eisenmangel verursachte und weltweit die häufigste Form der Anämie und wahrscheinlich auch die häufigste Mangelkrankheit überhaupt. Ihre Prävalenz wird auf ca. 600 Millionen Menschen weltweit geschätzt. Durch den Eisenmangel wird die Produktion des roten Blutfarbstoffes, des Hämoglobins, gestört. Menschen mit einer Eisenmangelanämie fühlen sich oft müde und schlapp und neigen zu einer blassen Gesichtsfarbe.

Inhaltsverzeichnis

Häufigste Ursachen

Die häufigsten Ursachen der Eisenmangelanämie sind Mangelernährungen und Blutungen.

Laborwerte / Diagnose

Typisch für die Eisenmangelanämie ist ein erniedrigter Hämoglobinwert (Hb < 13,5 g/dl beim Mann und < 12,0 g/dl bei der Frau), dabei ist auch der Hämoglobinwert im einzelnen Erythrozyten niedriger als normal (hypochrome Anämie). Als weiteres Indiz für das Vorliegen einer Anämie gilt eine starke Erhöhung der Erythrozytenverteilungsbreite im Blutbild. Beweisend für den Eisenmangel ist ein zusätzlich zum Hämoglobinmangel erniedrigter Eisen- und Ferritinwert. Eine Anämie bei normalem Ferritinwert deutet auf andere Ursachen hin, wie beispielsweise einen Mangel an Vitamin B6 oder der Vitamine B12 und Folsäure, die für die Blutbildung notwendig sind. (siehe Anämie)

Behandlung

Da eine bestehende Anämie schwerwiegende Erkrankungen zur Ursache haben kann, ist die Konsultation eines Arztes empfehlenswert. Insbesondere müssen chronische Blutungen und Tumorerkrankungen ausgeschlossen werden.

In besonders schweren Fällen kann eine Bluttransfusion notwendig werden.


Weblinks


Siehe auch


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Eisenmangelanämie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Eisenmangel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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