Château Mouton-Rothschild

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Château Mouton-Rothschild
Château Mouton-Rothschild

Inhaltsverzeichnis

Besitzer

  • 1853 kaufte Baron Nathaniel de Rothschild (Londoner Zweig) das Gut Thuret Brane-Mouton
  • 1922 übernahm Baron Philipe de Rothschild im Alter von 20 Jahren das Gut


Klassifizierung der Weine

  • 1855, anlässlich der Weltausstellung in Paris, wurde die Stellung von Mouton mit dem Rang eines Deuxième Cru Classé bei der Bewertung der Weingüter von Bordeaux gewürdigt.
  • 1973 gelingt Baron Philippe de Rothschild durch rigoroses Qualitätsstreben und gekonnte Marketingmaßnahmen Château Mouton zu einem der Top-Weingüter dieser Erde und damit zum Premier Cru Classé zu erheben!
Bewertungsformel
Die Bewertung erfolgte entlang der in Handelskreisen langjährig geführten Ranglisten, nach erzielbaren Verkaufspreisen der Weine.

Besonderer Jahrgang

Der Wein des Jahres 1954 gehört zu den "unvergeßlichen Erlebnissen ambitionierter Weinkenner". Er teilt seinen Ausnahme- und Kultstatus mit nur ganz wenigen anderen bordelaiser Weinen ("Château Margaux" von 1900; "Château Cheval Blanc" von 1947; "Château Latour" von 1961)


Veränderungen in Anbau und Gut

1924
Der Wein wird direkt im Château abgefüllt
Renovierung der Wohngebäude und Kellerei
Einführung eines Zweitweines für jene Weine, die hinter den Erwartungen eines Premier Cru Classé zurückfielen
ab 1945
Die Jahrgangsetiketten werden nun in jedem Jahr von einem bekannten Künstler (Picasso, Miro, etc.) exklusiv gestaltet (die Bezahlung besteht in dem Erhalt von 10 Kisten des Weines)
Baron Philippe schuf ein sehenswertes Weinmuseum
ab 1994
Herstellung des Zweitweines „Le Petit Mouton“


Weinsorten

Mouton besitzt 82 ha Rebflächemit der jährlich ca. 300.000 Flaschen des Erstweines und eine unterschiedliche Zahl an Flaschen des Zweitweines „Le Petit Mouton“ gefüllt werden. Mouton hat auch einen kleinen Anteil Weißwein (18 bis 24.000 Flaschen).

  • 80% Cabernet Sauvignon
  • 10% Cabernet Franc
  • 8% Merlot
  • 2% Petit Verdot


Herstellung des Weines

  • Höchstmögliche Vergärungszeit für höchstmögliches Extraktvolumen
  • Lagerung des vergorenen Rebensaft in Eichenfässern über den Zeitraum von 2 Jahren


Etikette

  • 1945: Philippe Jullian Sieg über Nazi-Deutschland
  • 1946: Jean Hugo
  • 1947: Jean Cocteau
  • 1948: Marie Laurencin
  • 1949: André Dignimont
  • 1950: Georges Arnulf
  • 1951: Marcel Vertès
  • 1952: Léonor Fini
  • 1953: Année du Centenaire
  • 1954: Jean Carzou
  • 1955: Georges Braque
  • 1956: Pavel Techelitchew
  • 1957: André Masson
  • 1958: Salvador Dalí
  • 1959: Richard Lippold
  • 1960: Jacques Villon
  • 1961: Georges Mathieu
  • 1962: Roberto Matta
  • 1963: Bernard Dufour
  • 1964: Henry Moore
  • 1965: Dorothea Tanning
  • 1966: Pierre Alechinsky
  • 1967: César Baldaccini|César
  • 1968: Bona Tibertelli|Bona
  • 1969: Joan Miró
  • 1970: Marc Chagall
  • 1971: Wassily Kandinsky
  • 1972: Serge Poliakoff
  • 1973: Pablo Picasso
  • 1974: Robert Motherwell
  • 1975: Andy Warhol
  • 1976: Pierre Soulages
  • 1977: „Gedenken an Queen Elizabeth II“
  • 1978: Jean-Paul Riopelle
  • 1979: Hisao Domoto
  • 1980: Hans Hartung
  • 1981: Arman
  • 1982: John Huston
  • 1983: Saul Steinberg
  • 1984: Yaacov Agam|Agam
  • 1985: Paul Delvaux
  • 1986: Bernard Séjourné
  • 1987: Hans Erni
  • 1988: Keith Haring
  • 1989: Georg Baselitz Berliner Mauerfall
  • 1990: Francis Bacon (Maler)|Francis Bacon
  • 1991: Setsuko Migishi|Setsuko
  • 1992: Per Kirkeby
  • 1993: Balthus
  • 1994: Karel Appel
  • 1995: Antoni Tàpies
  • 1996: Gu Gan, s. Galerie
  • 1997: Niki de Saint Phalle
  • 1998: Rufino Tamayo
  • 1999: Raymond Savignac
  • 2000: „Special gold enamel relief of the Augsburg Ram“ (Mouton)
  • 2001: Robert Wilson
  • 2002: Ilya Kabakov
  • 2003: Kein Künstleretikett Zum 150. Jahrestag der Übernahme des Weinguts durch die Familie Rotschschild zeigt das Etikett eine zeitgenössisches Foto des Baron Nathaniel de Rothschild mit einer Seite des Kaufvertrags als Hintergrund.
  • 2004: Prinz Charles


Geschmack

  • vollmundig, langlebig
  • Bukett erinnert an Gewürze, Fleisch, Schokolade, Tabak und schwarze Johannisbeeren
  • Geschmack von schwarzen Johannisbeeren, Tabak, Gewürzen, Beeren, Süßholz, Vanille, Mokka am Gaumen


Hinweise im Gebrauch

  • Flasche erst im optimalen Reifestadium öffnen
  • bei zu jungem öffnen ist er noch sehr tanninhaltig und herb im Geschmack
  • je nach Qualität des Jahrganges beginnt das maximale Genussverhältnis ab 8-20 Jahren
  • dekantieren in einer Glaskaraffe, damit er etwas atmen kann (besseres Öfnnen der Aromastoffe durch Sauerstoff möglich


Weblinks

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