Cautes und Cautopates

Aus Offenbarung 23 - wikiBeta

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Das Zwillingspaar Cautes und Cautepates sind die Opferhelfer des Gottes Mithras. Sie werden auch als Fackelträger bezeichnet, da sie in antiken Darstellungen oft mit Fackeln abgebildet sind.


Inhaltsverzeichnis

Etymologie

Der etymologische Ursprung der beiden Namen ist in der Forschung noch nicht endgültig geklärt. Zum einen könnten sie aus dem Altiranischen stammen, so könnte pates eine Form von paata sein was soviel meint wie beschützt von, oder pati was Herr (von) bedeutet. Cautes kann von dem medischen Wort kauta abgeleitet werden was klein oder auch jung bedeutet.

Cautes

Cautes wird meist mit erhobener Fackel dargestellt, er symbolisiert den Tag, die aufgehende Sonne, den Osten. Er wird auch mit dem Sternbild des Stieres assoziert, durch dessen Überwindung (es handelt sich um ein Winter Sternbild) der Frühling zurückkehrt. Außerdem steht er für die Hoffnung und das Leben.

In der Offenbarung 23 bekleidet Ian G. die Rolle des Cautes. Im zweiten Roman Die Wahrheit ist nicht genug ist der Protagonist selbst Cautes, der Fackelträger.

Cautepates

Cautepates mit seiner gesenkten Fackel verkörpert die Nacht, die untergehende Sonne und den Westen. Er wird mit dem Sternbild des Skorpions assoziert, also dem Beginn des Winters, somit steht er auch für Leid und Tod.

Im Hörspiel nimmt Tom die Rolle des Cautepates ein.


Parallelen zu anderen Mythologien

Kastor & Polydeukes

Zeus verliebte sich in Leda, die Gemahlin des spartanischen Königs Tyndareos. Zeus näherte sich ihr in Gestalt eines Schwanes und schwängerte sie, jedoch schlief sie in dieser Nacht auch mit Tyndareos. Die Leda gebar alsdann zwei Eier mit vier Kindern - von Zeus die Helena und den Polydeukes und von Tyndareos die Klytaimnestra und den Kastor. Kastor & Polydeukes sind die ungleichen Zwillingssöhne des Zeus.

Nachdem Kastor durch einen Kampf mit Lykeus starb, erbat sein Bruder Polydeukes den Zeus, seinen Bruder Kastor die Ehre zu erweisen, die auch ihn zu einem unsterblichen mache. Im Ergebnis waren Kastor & Polydeukes fortan abwechselnd (oder gemeinsam) je einen Tag tot, der anderen lebendig oder je ein halbes Jahr gemeinsam tot, den anderem am Leben. Beide wurden endlich von Zeus an den Himmel versetzt, wo sie die Zwillinge des Tierkreises sind.

Kastor & Polydeukes werden auch als die Schutzpatrone der Schiffahrt bezeichnet.

Castor & Pollux

Die Chinesen verbanden Castor und Pollux mit den beiden mystischen Elementen des Universums. Diese Sterne, so sagte man, repräsentieren Yin und Yang - die Verkörperung von Gegensätzlichkeiten der Welt: Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit, das Gute und das Böse. Von Yin sagt man, er sei weiblich, während Yang männlich ist. Yin repräsentiert den Schatten und Yang das Licht. Yin ist der Winter, Yang der Sommer und so weiter. In dieser Philosophie hat ein Element ohne das andere keine Bedeutung.

Castor = (lateinische Schreibweise, wörtlich übersetzt "Biber") oder Kastor (griechisch) ist der zweithellste Stern im Sternbild Zwillinge. Obwohl etwas lichtschwächer als Pollux im selben Sternbild, trägt er in der Astronomie die Bezeichnung α Geminorum.

Castor ist die Bezeichnung von zwei französischen Kleinsatelliten, die mit Hilfe von Diamant-Raketen zusammen mit dem Satellit Pollux gestartet wurden. Der erste Startversuch am 22. Mai 1972 in Kourou misslang, während der zweite Startversuch am 17. Mai 1975 erfolgreich verlief. Castor war mit Solarzellen und Laserreflektoren bedeckt und hatte einen Beschleunigungsmesser an Bord. Er erfüllte Aufgaben im Bereich Aeronomie und Geodäsie, des Weiteren sollten Mikrometeoriden registriert werden.

Castor, ital. 'Punta Castore', ist der höhere der beiden 'Zwillinge' genannten Hochgipfel in den Walliser Alpen auf der Grenze zwischen dem Kanton Wallis und der Region Aosta, direkt neben dem von NNW ähnlich aussehenden, aber kleineren Pollux. Der Castor ist 4228 m hoch und liegt zwischen dem Breithorn und dem Monte Rosa. Die Erstersteigung erfolgte am 23. August 1861. Die Benennung der 'Zwillinge' als Castor und Pollux erfolgte in Anlehnung an die Dioskuren der griechischen Mythologie, Castor bzw. Kastor, und Pollux. Die Besteigung erfolgt in der Regel von der italienischen Capanna Quintino Sella über das Felikjoch und den langen und schmalen SE-Grat (Normalweg, WS) oder (wenn man aus der Schweiz kommt) vom Klein Matterhorn über den ebenfalls italienischen Mezzalama-Gletscher und die Westflanke. Rassige und zugleich gefährliche Skiabfahrt über den Zwillingsgletscher nach Zermatt.

Pollux = (β Geminorum) ist der hellste Stern im Sternbild Zwillinge und Teil des Wintersechsecks. Er ist 5 mal größer als die Sonne und hat 31-fache Sonnenleuchtkraft bei einer Oberflächentemperatur von 4.500 Kelvin. Der Stern wird von einem Planten mit 3-facher Jupitermasse in 590 Tagen umkreist.

Pollux ist die Bezeichnung von zwei französischen Kleinsatelliten, die mit Hilfe von Diamant-Raketen zusammen mit dem Satelliten Castor gestartet wurden. Der erste Startversuch am 22. Mai 1972 in Kourou misslang, während der zweite Startversuch am 17. Mai 1975 erfolgreich verlief. Pollux diente als Experimentalsatellit für die Erprobung eines Hydrazinantriebs.

Pollux ist ein Gipfel in den Walliser Alpen im Kanton Wallis, direkt neben Castor.

Castor & Pollux sind auch zwei Höllenhunde aus einer Schweinchen Dick-Geschichte.

Kosmas & Damian (Schutzpatrone Der Ärzte & Apotheker)

Über das Leben von Kosmas und Damian gibt es keine sicheren Erkenntnisse. Die unterschiedlichen Überlieferungen stimmen darin überein, dass sie Zwilligngsbrüder waren und als Ärzte viele Patienten unentgeltlich behandelten. Sie werden deshalb zu den heiligen Ärzten gezählt. Ihr Kult war um 500 in Kleinasien bereits weit verbreitet, als den Zwillingen in Rom die erste Kirche geweiht wurde. Kosmas und Damian gehören auch zu den Kanonheiligen. Um 850 gelangten Reliquien nach Hildesheim und später auch an andere Orte in Deutschland. Kosmas und Damian sind Patrone der Stadt Essen.

Kosmas und Damian von Rom wurden in Rom geboren und lernten den Arztberuf. Dazu erhielten sie von Gott die Heilungsgabe, so dass sie viele Menschen heilen konnten. Sie erregten damit die Aufmerksamkeit des Kaisers Carinus (283-285), wurden verhaftet und verhört. Nachdem Carinus von plötzlicher Blindheit geschlagen, von ihnen geheilt wurde, wurden sie wieder freigelassen und konnten weiter wirken. Ihr Lehrer wurde nun aber neidisch auf sie und ermordete sie beim Kräutersammeln in den Bergen. Kosmas und Damian werden in der orthodoxen Kirche bei Krankheit angerufen.

Kosmas und Damian von Kilikien wirkten als Wanderärzte in Kilikien. Sie wurden (zwischen 287 und 303) vor den Gouverneuer Lysias gebracht und als sie fest im Glauben blieben, gefoltert und ins Meer geworfen. Sie wurden aber wundersam gerettet und daraufhin mit drei weiteren Christen, Leontius, Anthimus und Eutropius, geköpft.

Kosmas und Damian wurden von ihrer verwitweten Mutter Theodota im christlichen Glauben erzogen. Sie wurden Ärzte und konnten mit der ihnen verliehenen Gabe der Heilung vielen Menschen helfen. Sie starben eines natürlichen Todes und wurden in Thereman (Mesopotamien) begraben. Zahlreiche Wunder ereigneten sich in der Umgebung ihres Grabes. So bewahrte ihre Erscheinung eine Ehefrau vor dem Teufel, der sie töten wollte. Kosmas und Damian werden deshalb in der orthodoxen Kirche als Patrone der christlichen Ehe verehrt.

Imhotep & Amenophis

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge